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Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben
seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen
Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation
und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Sozialgerichte stärken die
Rechte von Schmerzpatienten gegenüber Rentenversicherungen:
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken). |
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Informationen über
Schmerzerkrankungen OBERBAUCHSCHMERZEN
Akute (= plötzlich einsetzende) Oberbauchschmerzen bedürfen der sofortigen fachärztlichen Abklärung und Behandlung (Chirurgie, Innere Medizin). Chron ische (= länger als 3 Monate anhaltende) Oberbauchschmerzen gehen überwiegend von der Bauchspeicheldrüse und dem M agen aus. Oberbauchschmerzen infolge einer Affektion (= Störung / Erkrankung) der
Bauchspeicheldrüse liegt meist eine chronische Pankreatitis zugrunde.
Dabei kommt es zu einem dumpfen, zum Teil aber auch schneidenden
Oberbauchschmerzen, die zunächst gelegentlich auftreten und durch Essen oder Alkohol ausgelöst
werden können. Die Oberbauchschmerzen können bis in den
Rücken
ausstrahlen (meist zwischen die
Schulter
blätter). Später dauern die
Schmerzen über Tage oder
sogar Wochen an. Es gibt auch
schmerz
lose Formen (ca. 6 Prozent der Fälle). Oberbauchschmerzen infolge einer
Affektion (= Störung / Erkrankung) des
Magen
s, die sog.
Gastralgie oder
Gastrodynie, sind
meist auf eine chronische
Gastritis
zurückzuführen. Dabei handelt es sich
um eine chronische
Entzündung der Magenschleimhaut.
Seltenere Gastritisformen sind die granulomatöse (=
mit knötchenartigen Veränderungen einhergehende) Gastri tis
(Auftreten bei
Morbus Crohn, Sarkoidose (= eine
Krankheit, die mit zahlreicher Knötchenbildung einhergeht),
Tuberkulose) und die eosinophile Gastri tis
(z.B. im Rahmen einer eosinophilen
Gastroenteritis (= gleichzeitige
Schleimhauten tzündung des Magens
und des Dünndarms)). In diesem Zusammenhang ist auch die sog.
Dyspepsie
zu nennen. Dieser Begriff ist eine zusammenfassende Bezeichnung für Oberbauchbeschwerden unterschiedlicher
Genese (= Entstehung, Entwicklung), z.B. bei chronischer
Gastri tis
(= Magenschleimhauten tzündung), Motilitätsstörungen
(= Störungen im Bewegungsablauf von Mag en und
Darm), Refluxösophagitis
(= En tzündung der Speiseröhrenschleimhaut durch Einwirkung
von aufsteigendem Mag en- oder Zwölffingerdarm-Saft), Ulcera ventriculi et duodeni
(= Mag en-, Zwölffingerdarm-Geschwür), peptischer Stenose
(= magensaftbedingte Enge), Sklerodermie (=
chronisch verlaufende Krankheiten mit bindegewebiger Verhärtung)
oder Achalasie (= Funktionsstörung infolge fehlender Erschlaffung der glatten
Ma
g
en/Da r
m-
Muskulatur). Auch die Darmerkrankungen Morbus Crohn (Crohn Krankheit) und Colitis ulcerosa können zu Oberbauchschmerzen führen, relativ selten tritt dieser aber isoliert auf, meist sind auch noch andere Bauchabschnitte betroffen. Ansonsten kommt als Ursache für Oberbauchschmerzen auch eine Cholezystitis infrage. Dabei handelt es sich um eine Entzünd ung der Gallenblasenwand, die zumeist durch Gallenblasensteine ausgelöst wird (akute Cholezystitis). Andere seltenere Ursachen können große Ba uchoperationen, Infektionen und Unfälle, die mit begleitender Gallenblasenentzündung einhergehen, sein. Kommt es häufiger zu einer derartigen Entzünd ung, kann diese chronisch werden, eine sogenannte chronische Cholezystitis. Frauen erkranken häufiger als Männer. Schließlich wäre noch anzuführen, daß auch Tumore zu anhaltenden Oberbauchschmerzen führen können. Im Sinne eines Übertragungsschmerzes können Oberbauchschmerzen auch durch akute Erkrankungen des Herzens (z.B. Herzinfarkt) hervorgerufen werden. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) Die einfachste diesbezügliche Methode ist eine wiederholte (stationär 2 x täglich, auch an Wochenenden über 10-14 Tage) Triggerpunktbehandlung mit einem lang wirkenden Lokalanästhetikum (= örtliches Betäubungsmittel). Dabei werden schmerzhafte Reizpunkte am Oberbauc h infiltriert, wodurch es über die entsprechende Head Zone (= eine über das zugehörige Rücken mark segment laufende Querverbindung zu dem zugeordneten inneren Organ) zu einer Entkrampfung und Durchblutungssteigerung im zugehörigen Organ oder Organabschnitts kommt. Eine sehr hilfreiche und effektive Therapiemethode ist
bei Oberbauchschmerzen die
kontinuierliche
epidurale
(= rückenmarknahe)
Blockade mit Katheter. Wirkung und Ausmaß einer lumbalen (=
den Lendenbereich betreffenden) epiduralen Blockade kann
individuell mittels Lokalanästhetikamenge (=
Betäubungsmittelmenge)
und -konzentration so gesteuert werden, daß
die Schmerzreize aus dem gesamten Ba uchraum bei weitgehend erhaltener Motorik
(= Muskelkraft) blockiert werden. Der Erhalt der Motorik hat den
Vorteil, daß die Patienten sich unter dieser Therapie weiter frei bewegen
können. Daß Lokalanästhetika auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier. Die invasiven (= in den Körper eindringenden) Therapiemethoden der speziellen Schmerztherapie setzen eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in wenigen therapeutischen Einrichtungen angeboten werden können. Insbesondere sind die kontinuierlichen Blockaden mittels eingepflanztem Katheter in Deutschland nur in ganz wenigen Schmerzzentren (Schmerzkliniken) durchführbar, so z.B. in Bad Mergen theim.
Haftungshinweis: aktualisiert: >14.10.2007</> http://www.oberbauchschmerzen.eu <strong>Oberbauchbeschwerden</strong> |